Das von rap.ID patentierte Verfahren ist weltweit die einzige Alternative zu den herkömmlichen, kostenintensiven manuellen Systemen. Es ermöglicht erstmals die vollautomatisierte quantitative und qualitative Materialbestimmung von Partikeln ab 0,5 µm. Die statistisch relevante Bestimmung von hunderten bis tausenden verunreinigenden Partikeln wie z.B. Polypropylen, Hautschuppen oder Proteinaggregaten lässt ein rasches Orten der Hauptkontaminationsquelle zu.
In der Herstellung flüssiger injizierbarer Medikamente führt eine Kontamination des Produktes mit Partikeln aufgrund regulatorischer Vorschriften zur Vernichtung ganzer Chargen. Fremdpartikelstudien zur Erteilung einer Zulassung eines neuen Medikamentes dauern mit herkömmlichen Methoden oft mehrere Monate. Mit den Particle Explorern können diese qualifiziert innerhalb kurzer Zeit durchgeführt und validiert werden. Bei Produkten wie z.B. Halbleitern oder Festplatten haben Partikelverunreinigungen erhebliche Qualitätseinbußen und Verringerung der Produktionsausbeute zur Folge. In jedem Fall entstehen wirtschaftliche Schäden die in Millionenhöhe gehen können. Der Particle Explorer minimiert die Wahrscheinlichkeit einer unerwünschten Kontamination und beschleunigt die Zulassung von neuartigen Medikamenten.
Das Know-how der im Unternehmen arbeitenden Physiker und Chemiker bildet die Grundlage der Forschung und Entwicklung der rap.ID Particle Systems GmbH. Die Zusammenarbeit mit führenden Instituten wie der Universität Jena, der Universität Freiburg und dem Fraunhofer Institut garantiert eine Leistungsfähigkeit auf hohem Niveau.
|
 |
|